AGB

 

1. Anwendung

Die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind Bestandteil aller Rechtsgeschäfte mit FITFORVALUE | Consultants & Trainers.

2. Begriffsbestimmungen

„Auftraggeber“ – Kunde, der mit FITFORVALUE | Consultants & Trainers eine geschäftliche Beziehung eingeht (Interessensbekundung, Auskünfte & Angebote einholen) bzw. einen Beratungs- und/oder Trainingsauftrag erteilt; im Dokument auch als „Sie“ bezeichnet.

“Auftragnehmer” – ist das ausführende Unternehmen FITFORVALUE | Consultants & Trainers oder beauftragte Dritte; im Dokument auch als „wir“ bzw. “unser” bezeichnet.

3. Preise

Mündlich erteilte Preisinformationen gelten lediglich als unverbindliche Schätzungangabe zur Orientierung des Auftraggebers. Nur für schriftlich bekanntgegebene Preise übernehmen wir die Gewähr für ihre Richtigkeit und binden uns daran. Sämtliche Preise in Angeboten sind Nettobeträge ohne gesetzliche Umsatzsteuer sowie Reisekosten (amtliches km-Geld, Flug, Bahn, Hotel nach Vereinbarung).

4. Beratungsaufträge

Der Umfang von Beratungsaufträgen wird im konkreten Einzelfall festgelegt. Der Auftraggeber sorgt dafür, dass die organisatorischen Rahmenbedingungen bei Erfüllung von Beratungsaufträgen im Falle der Erfüllung an seinem Geschäftssitz ein möglichst ungestörtes, dem raschen Prozessfortgang förderliches Arbeiten erlauben. Der Auftraggeber wird dem Auftragnehmer auch über vorher durchgeführte und/oder laufende Projekte umfassend informieren. Der Auftraggeber sorgt dafür, dass der Auftragnehmer auch ohne besondere Aufforderung alle für die Erfüllung und Ausführung des Auftrages notwendigen Unterlagen zeitgerecht vorgelegt werden, die für die Ausführung von Bedeutung sind. Dies gilt auch während des laufenden Projektes.

5. Lernziel-Verantwortung in Trainingsprojekten

Der Auftragnehmer orientiert sich in den Trainingsmaßnahmen konkret an den vereinbarten Lernzielen, die stets verhaltensbezogene Inhalte sind. Fachliche Inhalte oder branchenspezifisches Know-how, Inhalte, die jenen der Unternehmensberatung gleich kommen werden aus subjektiver Erfahrung eingebracht. Derartige Inhalte werden in ihrer Richtigkeit bei Mitarbeitern nicht verbindlich beurteilt. Spontane Abänderungen des Trainingsablaufes obliegen der Entscheidung des Trainers, wenn eine Änderung im Sinne der Lernzielerreichung sinnvoll ist.

6. Angebot und Vereinbarung

Aus der aus dem Angebot abgeleiteten, gemeinsam Vereinbarung, können nachträglich keine Elemente herausgestrichen oder abgelehnt werden. Diese Vereinbarung kann formlos per Email bestätigt werden oder als Auftragsbestätigung ausgeführt sein und ist in beider Form bindend. Es werden verbindliche Vereinbarungen über das Gesamtprojekt getroffen.

Im Falle von Trainingsprojekten sind entscheidende Abänderungen des Ablaufs während der Trainingsphase oder während laufender Projekte gesondert zu vereinbaren.

Unsere Angebote haben grundsätzlich eine Gültigkeit von 2 Wochen, wenn nicht anders vereinbart ist. Nach dieser Zeit aktualisieren wir das Angebot gerne für Sie.

7. Buchung/Beauftragung

Sie erklären sich durch Ihre schriftliche oder mündliche Auftragserteilung mit diesen Bedingungen voll einverstanden, außer wir haben mit Ihnen im Einzelfall ausdrücklich und schriftlich etwas anderes vereinbart (laut Angebot). In diesem Fall gelten alle durch die individuelle Vereinbarung nicht beeinflussten Spielregeln dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen weiterhin. Der Auftragnehmer erhält verbunden mit der Beauftragung die Möglichkeit, das Logo des Auftraggebers gemäß Webseite mit einer sehr kurzen eigenen Auftragsbeschreibung unter “Kunden & Projekte” auf www.fitforvalue.de zu Referenzzwecken zu veröffentlichen.

8. Copyright

Die Urheberrechte an den vom Auftragnehmer geschaffenen Werken (insbesondere Angebote, Berichte, Analysen, Gutachten, Organisationspläne, Leistungsbeschreibungen etc.) verbleiben beim Auftragnehmer. Sie dürfen vom Auftraggeber während und nach Beendigung des Vertragsverhältnisses ausschließlich für vertraglich vereinbarte Zwecke genutzt werden. Der Auftraggeber ist insofern nicht berechtigt, das Werk (die Werke) des Auftragnehmers zu vervielfältigen und/oder zu verbreiten. Keinesfalls entsteht durch eine unberechtigte Vervielfältigung/Verbreitung des Werkes eine Haftung des Auftragnehmers – insbesondere etwa für die Richtigkeit des Werkes gegenüber Dritten.

Die im Zuge unserer Trainings von uns beigestellten Unterlagen sind und bleiben geistiges Eigentum des Auftragnehmers und stehen ausschließlich jenen Personen zur persönlichen Verfügung, die mit dem Auftragnehmer im jeweiligen Training gearbeitet haben. Die darüber hinausgehende – auch firmeninterne – Verbreitung und Nutzung dieses Materials ist an unsere vorherige, schriftliche Zustimmung gebunden.

9. Zahlungsbedingungen

Bei Rahmenvereinbarungen erfolgt die Abrechnung monatlich. Bei größeren Beratungsprojekten erfolgt Zwischenabrechnungen akonto entsprechend vereinbarter Meilensteine mit dem Auftraggeber. Im Falle von Trainings gilt, wenn nicht anders angeboten und deklariert, eine Vorauszahlung von 50% der Auftragssumme als vereinbart, die Endabrechnung erfolgt nach Durchführung des Trainings.

Unsere Rechnungen sind bei Erhalt prompt fällig, das heißt 10 Tage netto Kasse ohne Abzüge. Bei Zahlungsverzug berechnen wir alle tatsächlichen Mahn- und Inkassospesen sowie die banküblichen Zinsen.

Anfallende Barauslagen, Spesen, Reisekosten etc. sind gegen Rechnungslegung des Auftragnehmers vom Auftraggeber zusätzlich zu ersetzen.

10. Stornos und Verschiebungen

Unterbleibt die Ausführung von Beratungsprojekten aus Gründen, die auf Seite des Auftraggebers liegen, oder aufgrund einer berechtigten vorzeitigen Beendigung des Vertragsverhältnisses durch den Auftragnehmer, so behält der Auftragnehmer den Anspruch auf Zahlung des gesamten Honorars abzüglich ersparter Aufwendungen. Die ersparten Aufwendungen sind mit 30% des Honorars für jene Leistungen, die der Auftragnehmer bis zum Tage der Beendigung des Vertragsverhältnisses noch nicht erbracht hat, pauschaliert vereinbart.

Trainings plant der Auftragnehmer i.d.R. weitläufig voraus. Deshalb bitten wir um Verständnis, dass Stornos und Verschiebungen nach erfolgtem Auftrag bzw. nach unserer schriftlichen Auftragsbestätigung in folgenden Fällen Kosten für Sie verursachen – unabhängig von den Gründen Ihrer Absage:

10.1 Stornierung des Trainings oder Teilen daraus

Werden vereinbarte Trainingsteile oder Projekte mit mehreren Trainingsmaßnahmen verschoben oder abgesagt, so ist über die Kosten dafür eine individuelle Vereinbarung zu treffen. Verschiebungen sind insbesondere dann relevant, wenn sie kurzfristig erfolgen oder über das ursprünglich vereinbarte Kalenderjahr hinausgehen.

Seitens des Auftragnehmers werden dabei insbesondere jene Kosten geltend gemacht, die mit der Vorbereitung, der Planung, der Beratung, der Entwicklung, dem Bereithalten der Ressourcen sowie gegebenenfalls mit der Auswahl und dem Aufbau eigener Ressourcen verbunden waren. Erfahrungsgemäß betragen diese Kosten rund 60% des vereinbarten Volumens.

10.2 Stornierung einzelner Trainingsmaßnahmen

Bei Stornierungen ab 8 bis 4 Wochen vor Trainingsbeginn stellen wir 40 %, 4 bis 2 Wochen 60 %, 2 Wochen bis 8 Tage 80 %, danach 95 % des Honorars für die betroffene Trainingsmaßnahme in Rechnung.

Terminverschiebungen sind bis 8 Wochen vor dem gebuchten Termin kostenfrei, ab 8 bis 4 Wochen vor Beginn verrechnen wir 10 % des Seminarpreises als Manipulationsgebühr zuzüglich allenfalls nicht mehr abzuwendender Kosten für bereits gebuchte Reisen. Voraussetzung dafür ist, dass das Training innerhalb von 6 Monaten nach dem ursprünglichen Termin durchgeführt wird.

11. Geheimhaltung

Der Auftraggeber und der Auftragnehmer verpflichten sich, über alle ihnen bekanntgewordenen oder bekanntwerdenden geschäftlichen oder betrieblichen Angelegenheiten des anderen, auch über das Ende eines Auftragsverhältnisses hinaus, strengstes Stillschweigen zu bewahren. Das gilt insbesondere auch für elektronisch verarbeitete Informationen. Wir arbeiten für unterschiedliche Firmen. Die Mitarbeiter sind zu absoluter Verschwiegenheit verpflichtet – das betrifft selbstverständlich auch Vorkommnisse im persönlichen Bereich. Wir ersuchen deshalb um Verständnis, dass wir auch dem Auftraggeber gegenüber keine Auskünfte über das Verhalten einzelner Teilnehmer bei Trainings erteilen. Gerne vereinbaren wir eine Kommunikation und Dokumentation über die entsprechende persönliche Leistungsbeurteilung, sofern das dem Ziel dient und von allen Beteiligten und Betroffenen sowie gegebenenfalls vorhandenen Vertretern akzeptiert wird.

12. Treuepflichten

Der Auftraggeber und der Auftragnehmer verpflichten sich zur gegenseitigen Loyalität. Zu unterlassen sind insbesondere die Einstellung oder sonstige Beschäftigung von Mitarbeitern oder ehemaligen Mitarbeitern, die in Verbindung mit der Auftragsdurchführung tätig geworden sind, vor Ablauf von 6 Monaten nach Beendigung einer Zusammenarbeit.

13. Versicherung

Teilnehmer bzw. die Auftraggeber von Trainings mit teilnehmerzentrierter Methodik sind für die gesetzlich vorgesehenen Versicherungen der Teilnehmer verantwortlich. Die Teilnehmer entscheiden sich für das Mitmachen an einzelnen Aufgaben im Training nach freiem Willen, ohne Sozialdruck.

14. Haftung

Der Auftragnehmer haftet dem Auftraggeber für Schäden – ausgenommen für Personenschäden – nur im Falle groben Verschuldens (Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit). Dies gilt sinngemäß auch für Schäden, die auf vom Auftragnehmer beigezogene Dritte zurückgehen.

Schadenersatzansprüche des Auftraggebers können nur innerhalb von sechs Monaten ab Kenntnis vom Schaden und Schädiger, spätestens aber innerhalb von drei Jahren nach anspruchsbegründenden Ereignis gerichtlich geltend gemacht werden. Der Auftraggeber muss den Beweis erbringen, dass der Schaden auf ein Verschulden des Auftragnehmers zurückzuführen ist.

15. Gewährleistung

Der Auftragnehmer ist ohne Rücksicht auf ein Verschulden berechtigt und verpflichtet, bekannt werdende Unrichtigkeiten und Mängel an seiner Leistung zu beheben. Er wird den Auftraggeber hiervon unverzüglich in Kenntnis setzen. Dieser Anspruch des Auftraggebers erlischt nach sechs Monaten nach Erbringen der jeweiligen Leistung.

16. Gerichtsstand

Für alle im Konsensweg nicht beilegbaren Streitigkeiten wird seitens der FITFORVALUE | Consultants & Trainers, Rostock als Gerichtsstand vereinbart.